Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen
Chemielaborant/Chemielaborantin (Ausbildung)
Diese Seite enthält statistische Daten sowie Hintergrundinformationen und Wissenswertes über die historische Entwicklung des Berufs.
Berufsklassifikation nach KldB 2010
41322
Statistik
Genealogie
Hintergrund der Neuordnung (2009)
Anlass für die Neuordnung im Jahr 2009 war es, die bisher befristete gestreckte Abschlussprüfung in Dauerrecht zu überführen. In diesem Zusammenhang wurde der Verordnungstext an aktuelle Standards angepasst und die gesamte Verordnung neu veröffentlicht. Die Prüfungsparagrafen erhalten eine neue Systematik. Aufgrund dessen verändert sich die Schneidung der Prüfungsbereiche, wobei die materiellen Anforderungen aber nicht geändert werden. Prüfungsbereiche in Teil 1 sind "Allgemeine und präparative Chemie" und "Herstellen und Charakterisieren von Produkten", Prüfungsbereiche in Teil 2 "Prozessorientierte Arbeiten", "Analytische Chemie und Wahlqualifikationen" sowie "Wirtschafts- und Sozialkunde. Wirtschafts- und Sozialkunde wird nur noch in Teil 2 geprüft, trägt aber wie bisher 10% zum Gesamtergebnis der Abschlussprüfung bei. Die seit 2002 mit Inkrafttreten der Erprobungsverordnung sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung bleibt unverändert bestehen. Die Struktur der Ausbildung hat sich bewährt und bleibt erhalten, ebenso das seit der Neuordnung 2000 gültige gemeinsame Strukturkonzept mit der Ausbildung zum/zur Chemie- sowie zum/zur Lacklaborant/in. Strukturelemente sind Pflicht- und Wahlqualifikationen, wobei sich die Pflichtqualifikationen in gemeinsame integrative Qualifikationen und berufsspezifische Pflichtqualifikationen gliedern. Unter Beachtung von Auswahlregeln sind insgesamt 6 Wahlqualifikationen im zeitlichen Umfang von insgesamt 78 Wochen in die Ausbildung zu integrieren.